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Hitze am Arbeitsplatz: ÖGB-Umfrage dokumentiert breite Belastung, Gewerkschaft fordert Hitzeschutz

09. September 2026

67 Prozent der Beschäftigten erleben am Arbeitsplatz täglich oder häufig Hitzebelastung

Wien — Eine aktuelle Umfrage des ÖGB macht deutlich, wie stark Hitze den Arbeitsalltag vieler Menschen belastet. 41 Prozent der Befragten gaben an, fast täglich Hitze am Arbeitsplatz zu verspüren, 26 Prozent berichteten von häufigen Belastungen und 18 Prozent von gelegentlicher Hitze.

Vor allem Beschäftigte im Bau- und Handwerksbereich, im Einzelhandel sowie in schlecht klimatisierten Büros sind betroffen. Die Baugewerkschaft GBH fordert deshalb ein umfassendes Maßnahmenpaket vor dem nächsten Sommer: eine tägliche Höchstarbeitszeit von acht Stunden ab 30 Grad, sieben Stunden ab 32,5 Grad und Hitzefrei ab 35 Grad.

Hinter den Forderungen stehen gesundheitliche und sicherheitsbezogene Argumente. Gewerkschafter sprechen von erhöhten Risiken für Erschöpfung, Hitzschlag und verringerte Konzentrationsfähigkeit. Gefordert werden außerdem verlässliche Schutzmaßnahmen durch Arbeitgeber, etwa geregelte Trinkpausen, schattige Ruhebereiche und angepasste Arbeitszeiten.

Mit Blick auf häufiger auftretende Hitzewellen und steigende Sommertemperaturen warnen Arbeitnehmervertreter davor, die Lage zu verharmlosen. Sie plädieren für gesetzliche Regelungen und präventive Maßnahmen, damit Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit auch an sehr heißen Tagen gewährleistet bleiben.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: derstandard.de
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