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Deutsche Bahn macht drei Tage Büroanwesenheit zur Pflicht

09. Oktober 2026

Bahn setzt auf mehr Präsenz: Mindestens drei Tage pro Woche

Berlin — Die Deutsche Bahn hat die Regeln für mobil arbeitende Büromitarbeiter deutlich verschärft. Künftig sollen Beschäftigte, die im Homeoffice arbeiten k÷nnen, mindestens drei Tage pro Woche in Prõsenz im Bÿro sein. Die Vorgabe soll bis Ende 2027 konzernweit umgesetzt werden.

Bisher galt eine Mindestanwesenheit von einem Tag pro Woche. Der Vorstand unter der Vorsitzenden Evelyn Palla begr³ndet die Entscheidung mit dem laufenden Konzernumbau. Es entstünden neue Strukturen, Teams würden sich neu formieren und Aufgaben sowie Verantwortlichkeiten verõnderten sich. Gerade in dieser Phase sei es wichtig, sich regelmõÿig persõnlich zu begegnen, gemeinsam zu arbeiten und im direkten Austausch L÷sungen zu entwickeln.

Prõsenz stõrke Zusammenarbeit und Zusammenhalt und sei damit «ein wichtiger Baustein f³r den Neustart» des Unternehmens, heißt es aus dem Vorstand. Zugleich wird darauf verwiesen, dass ein Groÿteil der Beschäftigten ohnehin nicht im Homeoffice arbeiten kann, weil sie im Eisenbahnbetrieb tðtig sind: in Z³gen, Bussen, Werkstõtten, an Bahnhõfen oder in Leitstellen. Vor diesem Hintergrund sei die verstõrkte Prõsenz auch ein Zeichen der Solidarität innerhalb des Konzerns.

Wie die Vorgabe konkret auf Abteilungsebene umgesetzt werden soll und welche Ausnahmeregelungen gelten, bleibt in vielen Bereichen noch offen. Beobachter erwarten, dass die neue Anwesenheitspflicht Auswirkungen auf Personalplanung, Pendelverhalten und die interne Zusammenarbeit haben wird.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: schiene.de
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