EEW streicht mehr als 100 Jobs — rund zehn Prozent der Belegschaft betroffen
EEW kündigt Abbau von rund zehn Prozent der Belegschaft an
Rostock. Beim Stahlfundamenthersteller EEW sollen nach Recherchen des NDR mehr als 100 Arbeitsplätze wegfallen. Das entspricht etwa zehn Prozent der Beschäftigten im Werk in Rostock und trifft die Region damit unmittelbar.
Die angekündigten Kürzungen betreffen nicht nur die Belegschaft des Werks, sondern könnten auch Zulieferer und Dienstleister am Standort belasten. Betriebsratsvertreter und lokale Akteure äußern Sorge über die kurzfristigen Folgen für Beschäftigte und die wirtschaftliche Stabilität in der Hafenregion.
Zum jetzigen Zeitpunkt liegen zu Details wie Zeitplan, Sozialplänen oder möglichen Standortverlagerungen noch keine offiziellen Angaben vor. Nach Medienberichten führt EEW den Schritt auf eine schwächere Auftragssituation in Teilen des Marktes zurück.
Für die Branche ist der Stellenabbau ein weiteres Signal für die Unsicherheiten in Teilen der Windenergiewirtschaft. Experten warnen, dass Personalabbau bei Zulieferern die Umsetzung geplanter Offshore-Projekte in Deutschland erschweren kann und regionale Wertschöpfungsketten belastet.
Beschäftigte, Unternehmensführung und Politik werden nun die konkreten Pläne abwarten und über Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Beschäftigte beraten.