Sebastian Rode startet als Trainee bei Eintracht und wechselt vom Spielfeld ins Büro
Ex-Kapitän Sebastian Rode kehrt als Trainee zur Eintracht zurück
Zwei Jahre nach dem Ende seiner aktiven Karriere beginnt Sebastian Rode bei Eintracht Frankfurt ein einjähriges Trainee-Programm und durchläuft verschiedene Abteilungen seines Herzensvereins. Der 35-Jährige will den Klub nun nicht mehr nur vom Platz, sondern aus der Verwaltung und dem Tagesgeschäft kennenlernen.
Rode legte bereits bauliche Grundlagen für die Zeit nach der Karriere: Er erwarb eine Trainerlizenz, schloss ein Sportmanagement-Studium ab und sammelte Erfahrung als TV-Experte. Das Trainee-Programm umfasst laut Verein sowohl sportliche als auch administrative Stationen. Zu den Aufgaben zählen die Begleitung des ProfiCamps und Tätigkeiten an Heimspieltagen jenseits des Rasens.
Auf dem Platz schrieb der gebürtige Südhesse Vereinsgeschichte. In 278 Einsätzen prägte er die Eintracht durch sportliche Tiefen wie den Zweitligaabstieg und die Rückkehr in die Spitze, als Kapitän führte er das Team zum Gewinn der Europa League und in die Champions League.
Vorstandssprecher Axel Hellmann würdigte Rodes Rückkehr als Gewinn für den Klub und nannte ihn ein Paradebeispiel für die Integration verdienter ehemaliger Spieler. Die Eintracht betonte, Rode wisse, wie sich Tragödien in Triumphe verwandeln lassen.
Rode selbst zeigt sich erwartungsfroh und betont, er wolle die Eintracht aus neuen Perspektiven kennenlernen und seinen Horizont erweitern. Für ihn sei die Zeit bei den Frankfurtern der fußballerisch prägendste Lebensabschnitt gewesen.
Frankfurt am Main