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Vom Serverraum zur Kaffeefinca: Schweizer baut zehn Hektar in den kolumbianischen Anden

11. Oktober 2026

Ein IT-Experte tauscht Bildschirm gegen Kaffeepflanzung

ERLINSBACH SO — Vor etwa vier Jahren traf Thomas Sempach eine folgenschwere Entscheidung. Der einstige IT-Spezialist gab seinen Bürojob auf und zog nach Kolumbien, um dort eine zehn Hektar grosse Finca in den Anden zu bewirtschaften.

Seither führt Sempach auf terrassierten Hängen Kaffeepflanzungen, verbindet traditionelle Anbaumethoden mit strukturiertem Management und exportiert einen Teil seiner Ernte unter eigener Marke in die Schweiz. Der Wechsel vom geregelten Büroalltag zu Arbeit unter freiem Himmel war herausfordernd, zugleich aber zutiefst erfüllend.

  • Standort der Plantage: kolumbianische Anden
  • Grösse: rund zehn Hektar
  • Zeithorizont: Umzug und Neuanfang vor etwa vier Jahren

Die täglichen Aufgaben reichen von selektivem Pflücken über Trockenprozesse bis zur Verpackung für den Export. Sempach betont die Bedeutung von Qualitätskontrolle und direktem Kontakt zu Abnehmern in der Schweiz. Trotz logistischer, klimatischer und organisatorischer Hürden zieht er eine klare Bilanz: «Ich würde es wieder machen» — ein knapper Satz, der seine Zufriedenheit und die Überzeugung für diesen Lebensweg widerspiegelt.

Seine Geschichte steht exemplarisch für Menschen, die berufliche Sicherheit gegen ein selbstbestimmtes Leben tauschen und damit ein Stück globale Wertschöpfungskette persönlich begleiten.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: aargauerzeitung.ch
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