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Altman bleibt gelassen: KI dürfe keinen weltweiten Job-Kollaps auslösen

28. Mai 2026

Altman sieht keinen weltweiten Job-Kollaps durch KI

San Francisco – Sam Altman, Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, widersprach der Vorstellung einer bevorstehenden globalen Massenarbeitslosigkeit durch Künstliche Intelligenz. Bei einer Podiumsdiskussion sagte er, seine früheren Erwartungen zu den sozialen und wirtschaftlichen Folgen dieser Technologie hätten sich «recht falsch» erwiesen.

Altman räumte ein, dass Automatisierung an Bedeutung gewinne und bestimmte Tätigkeiten sowie Arbeitsabläufe verändern werde. Gleichzeitig betonte er, menschliche Arbeit bleibe in vielen Bereichen unverzichtbar. Nach seinen Beobachtungen seien weniger Einsteigerjobs weggefallen als zunächst befürchtet, doch die Automatisierung spiele weiterhin eine wachsende Rolle.

Für Unternehmen und Politik ziehe Altman daraus den Schluss, Transformation aktiv zu gestalten: Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie soziale Absicherungen müssten Hand in Hand gehen, damit technischer Fortschritt nicht zu sozialen Verwerfungen führe. Analysten sehen in seiner Aussage eine teilweisen Beruhigung, warnen aber vor branchenbezogenen Umbrüchen, die gezielte Gegenmaßnahmen erfordern.

Für Beschäftigte bedeutet das: Flexibilität und gezielte Qualifikation werden künftig noch wichtiger. Für die Gesellschaft heißt es, den Wandel so zu begleiten, dass Chancen genutzt und Risiken abgefedert werden.

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