Cranger Kirmes: Vermittlungsbüro platziert Dutzende Aushilfen in kurzer Zeit
Vermittlungsbüro erzielt schnelle Vermittlungserfolge
Im Vermittlungsbüro für die Cranger Kirmes herrscht in diesen Tagen geschäftiges Treiben. Beschäftigte der Agentur für Arbeit und des Jobcenters betreuen Bewerberinnen und Bewerber, gleichen Wünsche und Fähigkeiten mit den Bedarfen der Schausteller ab und vermitteln kurzfristige Aushilfsstellen für den Kirmesbetrieb.
Das Team ist im Werkraum der Jugendkunstschule an der Dorstener Straße untergebracht. Mit Laptops, Telefonen, Formularen und Kugelschreibern organisieren die Vermittlerinnen die Vorstellungsgespräche und weiterführende Kontakte. Anfang der Woche lagen die erfolgreichen Vermittlungen bei rund 70, bis Freitag, 14. August 2026, stieg die Zahl auf etwa 90.
Teammitglied Uta Mertens zieht eine positive Bilanz: «Wir sind sehr zufrieden und bekommen auch gutes Feedback von den Schaustellern.» Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden etwas mehr als 100 Vermittlungen gezählt, wobei viele erfolgreiche Kontakte im Folgejahr nicht mehr im Statistikraster auftauchen, weil Bewerber und Betriebe die Zusammenarbeit eigenständig fortsetzen.
Praxisnahes Auswahlverfahren
Das Bewerbungsverfahren ist bewusst einfach gehalten. Bewerberinnen werden gebeten, bereits ausgefüllte Fragebögen mitzubringen, damit die Vermittlerinnen schnell einschätzen können, welche Tätigkeiten passen. Viele Schausteller formulieren im Vorfeld klare Erwartungen: Motivation, Freundlichkeit und ausreichende Deutschkenntnisse sind häufige Anforderungen; gelegentlich werden auch Branchenkenntnisse oder Kopfrechenfähigkeiten gewünscht.
Die Vermittlerinnen ordnen Kandidaten dann einzelnen Beschickern zu und bleiben in Kontakt, um zu erfahren, wie Vorstellungsgespräche verlaufen sind. «Wenn es die Zeit zulässt, gehen wir auch direkt auf den Platz und fragen bei den Schaustellern nach», berichtet Daniela Brimberg.
Wünsche und Grenzen werden berücksichtigt
Besonders erfreulich sei, dass viele Bewerber mit der Einstellung »Ich habe Bock zu arbeiten« ins Erstgespräch kommen. Einschränkungen wie der Wunsch, keinen Alkohol auszuschenken, werden dokumentiert und bei der Zuordnung berücksichtigt. Manchmal erweist sich die Arbeit vor Ort als anstrengender als gedacht, dennoch ist jede erfolgreiche Vermittlung willkommen.
Das Team hofft, dass viele der neu gewonnenen Aushilfen auch künftig direkt mit den Beschickern in Kontakt bleiben und für kommende Veranstaltungen erneut anheuern. Interessierte Bewerberinnen und Bewerber können sich ab Ende Juli wieder an die Jobvermittlung wenden.
In Herne ist die Jugendkunstschule während der Kirmestage ein zentraler Treffpunkt für Koordination, Erste Hilfe und behördliche Abstimmungen; das Vermittlungsbüro leistet hier einen praktischen Beitrag, um Betrieb und Personalbedarf bestmöglich zusammenzuführen.

17. August
Cranger Kirmes: Vermittlungsbüro platziert Dutzende Aushilfen in kurzer Zeit«Vom Fragebogen zur Bratwurstbude – wie Vermittler auf Crange Menschen zusammenbringen»
Weiterlesen ⮞

16. August
Vom Schreibtisch zur Ladenfront: Eine 26-Jährige startet neu in Bochum«Endlich mein eigener Takt»
Weiterlesen ⮞

17. August
Wenn Hoodie auf Anzug trifft: Wie locker darf Businesskleidung heute seinLässig ja, schluderig nein
Weiterlesen ⮞